Shared Text Editor für Eclipse
Auch als Nicht-Mac-User war ich schon immer sehr begeistert von dem Programm SubEthaEdit.
SubEthaEdit ist ein mächtiger aber nicht überladener Texteditor. Außerdem ist es der Einzige, den man wirklich gemeinsam benutzen kann. Durch die Eleganz von Bonjour und einen einzigartigen Kollaborationsmechanismus, wird Zusammenarbeit nicht nur möglich, sondern macht sogar Spass…
Das Beste daran ist natürlich der Kollaborationsmechanismus, d.h. mehrere Benutzer können von mehreren Rechnern (Macs) aus gleichzeitig an einem Dokument arbeiten. Als Besitzer des Dokuments kann man natürlich entscheiden wer mitschreiben darf und wer nicht. Auf der Arbeitsfläche wird dem Benutzer dann angezeigt, wer wo am Dokument arbeitet.
Aber leider gibt es diese Programm nur für den Mac, ok ich geben zu, da beneide ich die Apple Nutzer sogar mal.
Da ich zurzeit mit einem Kollegen an einem kleinen Programm arbeite und wir teilweise auf denselben Dateien arbeiten müssen, dachte ich natürlich sofort wieder an SubEthaEdit und wie praktisch das für unser Projekt Arbeit wäre. Aber wie schon gesagt, SubEthaEdit gibts nur für den Mac, somit müssen wir weiterhin Eclipse als Entwicklungsumgebung nutzen, was natürlich auch die eine oder andere Arbeit angenehmer macht.
Aber Eclipse wäre nicht Eclipse wenn es nicht eins der größten OpenSource Projekte wäre, für das es eine Vielzahl an nützlichen Plugins gibt. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Plugin, daß in etwas dieselbe Funktion bietet wie SubEthaEdit. Und siehe da, ich bin fündig geworden.
ECF heißt das Framework, das inklusive einer kleinen Plugin-Sammlung zum Download bereit steht. Eines dieser Plugins ist der Shared Text Editor, mit dem es ebenfalls möglich ist ein Dokument von mehreren Benutzern bearbeiten zu lassen. Leider benötig man noch ein kleines Serverporgramm, dass die Arbeit zwischen den verschiedenen Nutzern regelt, aber diese ist schnell und einfach zu starten und musst nicht konfiguriert werden, alternativ kann man auch einen öffentlichen Server verwenden. Die Frage ob man seine Dokumente über einen fremden Server schicken möchte muss jeder für sich selbst beantworten. Laut Beschreibung funktioniert die Kommunikation auch über das Jabber Protokoll, allerdings hab ich dies noch nicht getestet.
Ein erster kleiner Test in meinem Heimnetzwerk verlief sehr viel versprechend.
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