Archiv für Sicherheit

Torpark

Ich hab in einem älteren Eintrag schon mal vom Tor-Netzwerk erzählt, dass es ermöglicht anonym im Internet zu surfen.

Jetzt gibt es mit Torpark einen eigenständigen Browser mit dem man über das Tor-Netzwerk surfen kann, ohne sich die ganze Software installieren zu müssen um das Netzwerk zu nutzen. Torpark baut auf dem Firefox Browser auf und bringt die nötigen Programme für das Onion-Routing nämlich alles selbst mit. Und damit alles sicher ist, braucht man Torpark nicht mal zu installieren, sondern kann ihn beispielsweise direkt von einem USB-Stick aus starten.

Die GUI des Browsers ist eine leicht modifizierte Firefox-Oberfläche mit allen bekannten Funktionen. Zusätzlich gibt es einen Button mit dem man zwischen Anonymität und Nicht-Anonymität hin- und herwechseln kann und einen weiteren um eine neue Route durch das Tor-Netzwerk zu suchen, wenn man mal eine sehr langsame Route erwischt hat. Ansonsten hat man am unteren Rand noch eine kleine Anzeige ob man gerade anonym unterwegs ist oder nicht.

Für Leute die dich lieber anonym im Internet bewegen, ist Torpark mit Sicherheit eine nette Sache, wer aber gerne schnell surft, der wird mit Torpark keinen Spaß haben. Man muss eben wissen was man will.

[Quelle: Golem.de]

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Tor-Server beschlagnahmt

In einer bundesweiten Aktion haben die Behörden am 7. September 2006 mehrere Mietserver beziehungsweise deren Festplatten beschlagnahmt. In mindestens einem Fall wurde dabei auch die Festplatte eines Servers sichergestellt, der nur durch den Betrieb der Anonyomisierungs-Software “Tor” aufgefallen war.

[Quelle: Golem.de]

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FreeCrypt Web-Applikation

Mit FreeCrypt bietet Steganos eine Web-Applikation um einen beliebigen Text mit dem AES 256 Bit Chiffrierverfahren zu ver- und entschlüsseln.

Nach dem man einen Text eingegeben hat, wählt man ein beliebiges Passwort (, dabei möchte ich noch gern auf diesen Post hinweisen :D ) und lässt den Text verschlüsseln. Daraufhin erscheint der chiffrierte Text im Ausgabefenster. Diesen Inhalt kann man nun per Mail verschicken. Das Passwort zum entschlüsseln des Textes sollte man dem Empfänger allerdings auf einem sicheren Weg zukommen lassen. Auf demselben Weg wie die Verschlüsselung, funktioniert auch das Entschlüsseln, allerdings muss der Auswahlknopf auf “Entschlüsselung” gesetzt werden.

An sich ist diese Web-Applikation eine nette Idee, da sie sehr einfach zu handhaben ist. Mit AES kommt eines der aktuell als am sichersten geltenden Chiffrierverfahren zum Einsatz. Auch wurde darauf geachtet die Verbindung zwischen dem Steganos Server und dem Web-Browser mit einer SSL-Verbindung abzusichern.

Allerdings stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, einen Text, der scheinbar wichtig genug ist, um ihn zu verschlüsseln, der Web-Applikation einer dritten Instanz dazu zu übergeben. Letztendlich weiß man nicht was Steganos im Hintergrund wirklich mit dem Eingabetext macht. Das soll jetzt kein Vorwurf sein, aber darauf verlassen, dass sich der Anbieter korrekt verhalten wird sollte man sich nicht. Aber das muss jeder selbst für sich wissen.

[Quelle: Golem.de]

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