91 words for snow
..., so heißt der neue Snowboard Film von David und Boris Benedek und Christoph Weber, der gestern im Park Cafe in München Premiere hatte, zumindest in Deutschland. 8€ musste man für den Eintritt hinlegen, um zu erst den neuen Film sehen zu können und sich anschließend von Dj Mixwell und Dj Flashdance aka Eisfeld mit saftigen Hip Hop Beats beschallen zu lassen.
Der Film an sich ist meiner Meinung nach kein typischer Snowboardfilm, man bekommt recht viele landschaftliche Eindrücke mit, was viele andere Film vermissen lassen. Der Großteil des Films entstand in den Bergen von Alaska. Da kann man schon mal ins Schwärmen geraten wenn man so viel unberührten Schnee zu sehen bekommt.
Die Aktionparts des Films lassen meistens auch nix zu wünschen übrig, es gibt Tricks und Stürze von Shaun White, Nicolas Müller, Fredi Kalbermatten, Sani Alibabic Marko Grillo, Jeremy Jones, Mike Basich, Darrel Mathes und Justin Bennee nicht zu vergessen!
Sehr schön ist auch der Part in dem David Benedek & Co. versuchen einen Kicker zu shapen, der sie später im perfekten 45° Winkel weit und hoch in die Luft befördern soll. Hierbei bekommt man auch mal die anstrengenden Dinge eines Pro Snowboarder Lebens mit, 3 Tage bauen um dann nach dem ersten Sprung festzustellen, dass es unmöglich ist über das Flat zu kommen.
Alles in allem ist es ein durchaus sehenswerter Film. Wie gesagt kein klasssicher Snowboardfilm, eben mal was anderes. Wer auf keine der weiteren Premieren gehen kann, der kann sich die aktuelle Pleasure besorgen, da liegt der Film als DVD bei.
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